Optimale Gespräche zwischen Mann und Frau
Sicher haben auch Sie schon öfters in Ihrem Leben festgestellt, daß es immer wieder Probleme in der Kommunikation zwischen Mann und Frau gibt. Oftmals denkt man sich dann wirklich: der Partner vom anderen Geschlecht wäre sozusagen vom „anderen Stern“ bzw. würde eine total andere Sprache sprechen. Diese Probleme lassen sich jedoch von vorne herein ausräumen, indem Sie in sämtlichen Gesprächen eine klare Linie beibehalten. Sobald Sie sich selbst nicht sicher sind, was Sie möchten, entstehen Kommunikationsprobleme – und zwar nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen gleichgeschlechtlichen Gesprächspartnern. Wie lassen sich also optimale Gespräche tatsächlich gestalten? Wenn es um geschäftliche Kommunikation geht, dann sollten Sie auf Details achten. Natürlich ist es von Bedeutung, wenn Sie sich schon vorher genau überlegt haben, wohin der gemeinsame Berufsweg führen soll, welches die Ziele der Firma sind und in welche Richtung sie zum jeweiligen Zeitpunkt gehen sollten. Wenn das Augenmerk z.B. auf interne Verbesserungen gerichtet ist, dann sollten Sie bereits eine genaue Vorstellung darüber haben, wie diese auszusehen haben. Aber machen Sie niemals den Fehler, sich daran „festzubeissen“. Wenn Ihr Gesprächspartner einige bessere Vorschläge als Sie zu machen hat, dann hat Eifersucht bzw. Neid hier nichts zu suchen – es geht schliesslich um das gemeinsame Firmenziel und dabei ist es wichtig, den Standpunkt des anderen nachvollziehen zu können und bei Bedarf neidlos einzugestehen, daß dieser in Teilbereichen unter Umständen die besseren Ideen dazu hat. Lassen Sie offene Fragen nicht ungeklärt, bemühen Sie sich um eine gemeinsame Lösung! Ziehen Sie also an einem „gemeinsamen Strang“ – zum Wohle Ihrer Firma! Sie wollen ja schliesslich Ihren Arbeitsplatz absichern und verbessern. In gut gehenden Firmen ist immer Platz für alle und genügend Freiraum, damit sich jeder selbst verwirklichen und seine besten Qualitäten mit einbringen kann. Solche Firmen expandieren, während andere, wo mehr gegeneinander als miteinander gearbeitet wird, eine extreme Personal-Fluktuation aufweisen, also ständiger Personalwechsel an der Tagesordnung ist. Das Betriebsklima in solchen Firmen ist sehr schlecht, keiner hält es lange aus bzw. versieht mit der Zeit nur mehr „Dienst nach Vorschrift“, bevor er endgültig das Handtuch wirft. Hier verwundert es auch nicht weiter, daß diese Firmen früher oder später zusperren. Zufriedene Mitarbeiter, die gerne arbeiten, sind schliesslich das Um und Auf jeder guten Firmenphilosophie. Optimale Gespräche im Privatbereich zwischen Mann und Frau lassen sich ähnlich gestalten. Hier gilt es immer zu bedenken: der sexuelle Faktor kann uns oftmals einen Strich durch die Rechnung machen. Manchmal scheint es uns sonnenklar, daß das Gegenüber sexuelles Interesse an uns hat. Man zwinkert uns zu, berührt wie zufällig öfters unsere Hand, spricht über sehr emotionale Themen, etc.! Manchmal glauben wir, daß unser Gesprächspartner rein freundschaftliche Gefühle für uns hegt. Wie auch immer: solange wir uns selbst sicher sind, was wir vom anderen möchten, kann es im Grunde genommen gar nicht zu Missverständnissen kommen, solange wir darauf achten, keine falschen Signale auszusenden und uns bei „Übergriffen“ sofort zu artikulieren und unseren Standpunkt klar und sachlich ohne Verletzung des anderen darzulegen. Diese falschen Signale entstehen leider oftmals durch unsere eigene Unsicherheit. Sobald wir uns vorstellen können, daß mit unserem Gesprächspartner bzw. Freund „mehr“ läuft, nimmt die Kommunikation einen anderen Verlauf. Manchmal bemerken wir das erst später, manchmal auch „zu spät“. Hier muss man aber offen und ehrlich zugeben, daß man Selbst immer einen Teil der „Mitschuld“ trägt. Sobald Zweideutigkeiten im Gespräch auftauchen und diese nicht sofort „aus der Welt geschaffen“ werden, erwartet das Gegenüber – zu Recht! – mehr von dieser bisher freundschaftlichen Verbindung. Diesbezüglich sei eine Warnung ausgesprochen: es gibt Menschen – Frauen und Männer gleichermassen -, die für ihr Leben gerne flirten und sich dadurch andauernde Selbstbestätigung holen. Sich dann zu entrüsten, weil der Flirtpartner „plötzlich“ mehr will, das ist schlichtweg „scheinheilig“. Sie brauchen sich nur in die Lage Ihres Flirtpartners zu versetzen, der durch das Flirten „angeheizt“ wird. Ihn dann plötzlich mit einer „kalten Dusche“ zu versorgen, ihn blosszustellen - wie würden Sie sich dabei fühlen? Und wie würden Sie reagieren? Würden Sie nicht immens ärgerlich auf den anderen sein, der Sie sozusagen aus der Reserve gelockt hat? Würden Sie diesen Menschen nicht in Zukunft meiden und sämtlichen Kontakte zu ihm abbrechen? Grenzen zu überschreiten beinhaltet immer Risiken. Bleiben Sie sich Ihrer eigenen Grenzen bewusst – damit tragen Sie zu optimalen Gesprächen zwischen Mann und Frau und sämtlichen Mitmenschen bei.
Für Frauen: zuhören, was der Mann tatsächlich sagt, nicht zwischen den Zeilen lesen wollen, nicht zuviel hineininterpretieren!
Für Männer: nicht um den heissen Brei herumreden, sich direkt ausdrücken, bei Unsicherheit diese auch zugeben.
Optimale Gespräche sind immer Gespräche MITEINANDER!
Den anderen “nicht im Dunkeln” lassen, ihm den eigenen Standpunkt höflich aber bestimmt mitteilen. So kann es gar nicht erst zu Missverständnissen kommen…. :o)