Das Geheimnis lang andauernder Affären

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Donnerstag 1 Juli 2010 20:32

Wahrscheinlich haben oder hatten auch Sie eine Freundin oder einen Freund, von der oder dem Sie wissen, dass da schon länger etwas „nebenbei“ läuft. In diesem Fall haben Sie sich sicher auch schon gefragt, wie denn das zu bewerkstelligen wäre. Es muss doch schwierig sein, Liebe und Leidenschaft auf so lange Sicht zu erhalten?! Damit haben Sie allerdings Recht – es ist nicht einfach und es setzt vor allem eines voraus: dass beide Beteiligte ebenso an dieser Affäre interessiert sind und ihr möglichstes dazu tun, damit diese weiter besteht und der „Pfeffer“ nicht verloren geht. Das ist wie bei jeder anderen Partnerbeziehung auch ein gewaltiges Stück Arbeit. Speziell in der ersten Phase des Kennenlernens und der leidenschaftlichen Gefühle für einander muss man sehr darauf achten, dass diese Gefühle sozusagen nicht mit einem durch gehen. Zu wissen, dass der andere in einer fixen Beziehung bzw. Ehe lebt, dass er auch mit Freunden unterwegs ist und dadurch natürlich jederzeit auch wieder jemand anderen kennenlernen könnte, das übersteigt die Kräfte von so manchem und daher ist oftmals schon in dieser Kennenlern-Phase Schluss, weil man es sozusagen nicht aushält und immer wieder das sogenannte „Kopf-Kino“ (was könnte alles sein) einsetzt. Da gibt es dann nur eines: dieses Kopf-Kino sofort wieder energisch einstellen und einfach abwarten, was weiter geschieht und sich aufs nächste Treffen freuen. Das dann genießen, keine Vorwürfe und Verdächtigungen, etc. Es sich gemeinsam immer wieder schön machen und etwas miteinander erleben. Außerdem wichtig: möglichst genaues Einhalten der ausgemachten Zeiten für die Treffen, bei Verhinderung rechtzeitige Absage. Wenn Sie das einmal geschafft haben und auf einen ähnlich denkenden Menschen getroffen sind, dann werden Sie das Gefühl einer Sicherheit in einer Affäre erleben, das sehr viel mit echter Liebe zu tun hat und das Sie vorher vermutlich in dieser Form noch nicht gekannt haben. Es geht dann nicht mehr um den ausschließlichen „Besitzanspruch“ an einem anderen Menschen (den man realistisch gesehen sowieso niemals besitzen kann, man kann bestenfalls in Beziehungen Forderungen und Richtlinien für ein gemeinsames Leben stellen), sondern um die körperliche und meist auch „geistige“ Liebe und den Wunsch und das Bestreben, diese nach Möglichkeit zu erhalten. In diesem Fall wird man Seiten an sich erkennen, die man bisher nicht kannte. Plötzlich ist es nicht mehr wichtig, dass der andere treu ist. Es ist schlicht und einfach nur mehr wichtig, sich wieder zu sehen. Sie haben das bisher noch nie erlebt? Ich will Ihnen nicht zu einer Affäre zureden, denn das muss jeder Mensch für sich allein entscheiden. Aber falls Sie schon mit dem Gedanken gespielt haben, eine Affäre zu beginnen, weil Sie in Ihrem Leben so einiges vermissen, dann sollten Sie es sich schon im Vorfeld gut überlegen, ob Sie dazu imstande sind und ob Sie es durchziehen können, Ihren bisherigen Partner zu betrügen. Eines ist aber auf jeden Fall klar: der Gedanke an einen Seitensprung bzw. eine Affäre ist ein untrügliches Zeichen, dass Sie in Ihrer „Alltagsbeziehung“ etwas Gravierendes vermissen. ONS (One Night Stands mit ständig wechselnden Partnern) sind in der heutigen Zeit nicht empfehlenswert – AIDS ist eine schreckliche Seuche, die Betroffenen leiden bis zum Ende fürchterliche Qualen und keiner ist davor gefeit, es gibt noch keine Heilung. Kondome sind zwar ein Mittel der Wahl, aber diverse Sexualpraktiken sind mit Kondom einfach nicht wirklich machbar bzw. nicht so intensiv. Selbstverständlich sollten Sie diese aber in der ersten Zeit des Kennenlernens verwenden, um etwaigen Gefahren (und auch einer eventuellen Schwangerschaft) vorzubeugen. Wenn die Nebenbeziehung sich gefestigt hat und Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, dann können Sie nach einer Weile die Freuden der Liebe in vollen Zügen und ohne technische Hindernisse genießen. Partner, die ebenso eine Affäre und nicht nur einen ONS suchen und an oft jahrelangen Zusammentreffen interessiert sind, finden Sie mit einiger Vorsicht und genauem Hinschauen im Internet. Hier gibt es diverse Plattformen, auf denen Sie sich schon vorab genau informieren können, was ein anderer sucht. Wenn Sie alle diese Ratschläge beherzigen, dann sollten auch in Ihrem Leben wieder Spaß, Lust, Freude am Sex und vieles andere mehr Einzug halten. Wenn Sie das wollen, dann probieren Sie es doch einfach einmal aus!

Nebenbeziehungen

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Dienstag 27 Oktober 2009 21:34

Sie leben in einer Ehe oder Partnerschaft und vermissen in dieser mehr Zärtlichkeit, Zuwendung, Sex? Auch die Gespräche kommen in Ihrer „Hauptbeziehung“ einfach zu kurz? Partner bzw. Partnerin haben einfach nicht viele gemeinsame Interessen mit Ihnen, es hapert an Gesprächsstoff bzw. Ihre Interessen stossen auf zu wenig Verständnis? Wenn viele dieser Details zusammenkommen, dann werden Sie sich über kurz oder lang entschliessen, diese Hauptbeziehung entweder aufzugeben oder sich eine zweite, zusätzliche Beziehung, eine sogenannte „Nebenbeziehung“ zu suchen. In dieser Nebenbeziehung finden Sie dann all das, was Ihnen im Alltag fehlt. Zum Kick des „frisch verliebt – Seins“ kommt dann dazu, daß all das ausgelebt werden kann, was sonst verloren gegangen ist. Die Gründe für eine Affäre sind im Grunde genommen also immer die Gleichen – Nachlässigkeit des Partners in der Hauptbeziehung, die sich in den verschiedensten Dingen äussert. Es können dies eben Desinteresse am Partner, ständige Nörgelei (ob angebracht oder nicht), Streitereien innerhalb der Familie, „Belagerungszustände“ von Schwiegermüttern, extreme Konzentration auf Kinder (und der damit verbundene „Ausschluss“ des Partners), sich Gehen lassen (in Form von extremer Gewichtszunahme und Bequemlichkeit sowie Ungepflegtheit), etc. sein. Ganz besonders zu erwähnen ist hier auch die Gewichtszunahme bei Frauen nachdem sie Kinder bekommen haben. Leider glauben viele, damit seien ihre Pflichten insgesamt „erledigt“. Die Frau kümmert sich fast ausschliesslich nur mehr ums Kind, achtet überhaupt nicht mehr auf ihr Äusseres und viele nehmen dann wirklich 20-40 kg zu, sind sozusagen „hauptberufliche Mamas“. Sich dann darauf auszureden: „ich habe Dir schliesslich ein Kind zur Welt gebracht, die Hormone, etc….“ das ist schlichtweg unfair (man hat nicht „dem Partner Kinder zur Welt gebracht“, sondern man wollte ja schliesslich auch selbst eines oder mehrere) und eine Ausrede, denn mit etwas Eigenmotivation kann eine Frau auch nach einer Geburt das Gewicht in einem gewissen Rahmen halten und wenn sie es alleine nicht wirklich schafft, dann kann sie dies mit ärztlicher Unterstützung, denn es gibt bereits sehr gute Präparate am Markt, die die Fettaufnahme blockieren und damit ist es für wirklich niemanden mehr eine Hexerei, zumindest halbwegs schlank zu werden und auch zu bleiben.

Auf der anderen Seite gibt es dann auch unausgelastete Väter, die nicht viel zum Wohl und zur Unterhaltung des Kindes beitragen, weiter ihrer Arbeit nachgehen, zwar „Geld ins Haus“ bringen, aber nach Feierabend nach Hause kommen und einfach nur mehr ihre Ruhe haben wollen. Wenn die ehemals sexuell aktive Partnerin dann nach einem anstrengenden Tag mit Kind und Haushalt keine Lust mehr hat, dann fühlt sich der Mann sehr leicht zurückgestossen und nicht angenommen. In diesem Falle ist es nicht verwunderlich, daß sich der Mann bald eine Geliebte sucht. Egal ob man ein Mann oder eine Frau ist – mit einer Nebenbeziehung ist man trotz (oder vielleicht gerade wegen) der zusätzlichen Anstrengung insgesamt wieder ausgeglichener, das Leben macht mehr Spass, man achtet auf sich, die Hormone beflügeln im wahrsten Sinn des Wortes und man wird auch wieder viel unternehmungslustiger. Oftmals sind solche Nebenbeziehungen dann auch der „Kitt“, der die Hauptbeziehung zusammenhält. Denn ohne die Affäre würde es schlicht und einfach nicht mehr klappen, weil einfach zu viel fehlt. Man sollte sich also insgesamt Gedanken über den „Wert“ von Affären machen. Speziell wenn Kinder noch recht klein sind, helfen diese zumindest über einen gewissen Zeitraum hinweg, die Hauptbeziehung überhaupt noch aufrecht erhalten zu können. Manche machen es auch so, daß sie sich einen gewissen „Zeitrahmen“ setzen, wie lange so eine Affäre dauern „darf“, um nicht zur Gefahr für die Hauptbeziehung zu werden. Sie setzen sich von vornherein ein Limit und danach brechen sie den Kontakt ab, um sich wieder etwas Neues zu suchen, das nicht so „gefährlich“ ist, weil der Zusammenhalt Anfangs nicht so stark ist. Hierbei darf man aber nicht vergessen: jeder neue Kontakt ist in gewisser Weise gefährlich. Man kann an einen Mann oder eine Frau geraten, die „nicht alle Tassen im Schrank“ hat. Nach dem ersten sexuellen Kontakt ist dann plötzlich „unsterbliche Liebe“ da und der neue Sexpartner möchte seine „Besitzansprüche“ vehement durchsetzen – ohne Rücksicht auf Verluste. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: die Hauptbeziehung wird dadurch zum Scheitern gebracht (die Nebenbeziehung sowieso, denn wer möchte mit jemandem zusammensein, der wissentlich und willentlich etwas zerstört hat, um seine Ansprüche durchzusetzen) oder die Hauptbeziehung wird unter Zuweisung der Schuld auf dem Fremdgeher weitergeführt. Mit sämtlichen Konsequenzen, die da lauten: „Du hast…..!“ Busse bis ans Lebensende mit eingeschlossen. Niemandem zu wünschen!

Auch gibt es die „Gefahr“, tatsächlich auf die „Liebe des Lebens“ zu treffen. Was zuerst als Affäre auf Zeit gedacht war, das wird plötzlich – auf beiden Seiten - viel mehr. Dann ist die Hauptbeziehung gescheitert, etwas Neues und oftmals wirklich Besseres entstanden. Es gibt auch Affären, die eine Weile gut bzw. sehr gut laufen. Danach verglüht die Leidenschaft wieder, man trennt sich im Guten und beide Beteiligte suchen sich wieder etwas Neues. Man sollte Affären und Nebenbeziehungen jedenfalls nicht von vornherein schlecht machen. Eros, gleichbedeutend mit „die Lebenskraft“, spendet tatsächlich sehr viel Kraft im täglichen Leben. Nur so können Ehen und Beziehungen oft aufrecht erhalten bleiben. Jedoch sollte man sich nie etwas vormachen: in einer gut funktionierenden Beziehung fehlt niemals so viel, daß man eine Nebenbeziehung braucht. So gesehen ist es ein Fakt, daß eine Affäre durchaus Sinn macht, solange Kinder noch klein sind, um ihnen den Rahmen einer sicheren Familie zu erhalten. Später dann jedoch nicht mehr. Denn dann sollte man sich einfach eingestehen: es fehlt wirklich zu viel und das kommt auch nicht wieder. Was man dann daraus macht, das sei jedem selbst überlassen, aber am ehrlichsten ist es, sich von einem Partner zu trennen, mit dem man nicht mehr zusammenpasst.

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