Lust und Leidenschaft halten Beziehungen jung

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Samstag 6 November 2010 10:03

Wer kennt das nicht – man lernt sich kennen, beide Partner zeigen sich von der besten Seite, man denkt, endlich den „Traumpartner“ gefunden zu haben. Manche ziehen dann bald in einen gemeinsamen Haushalt, einige heiraten sogar. Andere wiederum bleiben in ihren Single-Wohnungen und treffen sich immer wieder gern. Während bei denjenigen Paaren, die zusammenziehen, bald der Alltag mit all seinen täglichen Problemen Einzug hält, die nicht viel Platz für Lust und Leidenschaft lassen, sieht es bei Paaren, die ihre eigenen Haushalte behalten und sich öfters oder auch nur sporadisch treffen, anders aus. Hier bleiben Lust und Leidenschaft lange erhalten. Der Sex ist prickelnd, man hat Sehnsucht nach einander, genießt dann das Zusammensein, hat sich auch meist viel zu erzählen und die „Schattenseiten“ des Alltags bleiben außen vor. Kein Wunder also, dass viele Menschen in der heutigen Zeit diese Form der Beziehung bzw. Partnerschaft bevorzugen. Jeder braucht schließlich auch sein Rückzugsgebiet, wohin er sich „verkriechen“ kann, wenn er sich einmal nicht so wohl fühlt, einfach nur seine Ruhe haben möchte und seiner Arbeit, seinen Hobbies, Gedanken, oder was auch immer nachgehen möchte. Die Ansprüche in einer Partnerschaft, in der man zusammen lebt, sind weitaus höher als bei einer lockeren Verbindung, bei der man die Sonnenseiten einer Beziehung so richtig ausleben kann. Das heißt nicht, dass diese einseitig wäre, sondern dass sie einfach viel mehr „Platz zum Atmen“ bietet. Dabei bleiben die Partner eigenständige Wesen, die nicht miteinander „verschmelzen“ in dem Sinne, dass sich immer einer dem anderen anpassen muss und man aus falsch verstandener Liebe zueinander Dinge tut, die man nicht tun würde, wenn man allein wäre. Auf Dauer gesehen führen solche Dinge nämlich nur zu einem: zu viel Frust. Bleibt dieser Frust unausgesprochen, dann häuft er sich an und führt eines Tages zur Explosion oder zum emotionalen Rückzug aus der Beziehung. Wird er ausgesprochen und viel darüber diskutiert, dann kann er zwar erklärt werden, führt jedoch wiederum meist beim anderen zu Frust aus der Erkenntnis heraus, dass doch nicht alles so „rosig“ ist, wie man gedacht hatte und dass der vermeintliche ehemalige Traumpartner vielleicht doch nicht so gut zu einem passt, wie man einmal dachte. Sie sehen also auf einen Blick: miteinander leben ist für Lust und Leidenschaft, für guten Sex und allem was dazu gehört, insgesamt nicht so zuträglich. Entscheiden muss es jeder für sich allein. Wenn Sie zusammenziehen oder heiraten möchten, dann tun sie das. Wenn nicht, dann versuchen Sie es vielleicht doch mit einer lockeren Verbindung. Eine große Hilfe bei dem, wonach Sie suchen sind jedenfalls Partnerbörsen im Internet, wo Sie von Anfang an klar definieren können, was Sie suchen.

Verschiedene Konstellationen bei Affären und Seitensprüngen und ihre Auswirkungen

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Donnerstag 23 September 2010 22:41

Bei Affären, also länger dauernden „Nebenbeziehungen“, aber auch bei Seitensprüngen gibt es immer wieder verschiedene Konstellationen. So kann es z.B. sein, dass zwei Menschen, die sich zu einer Affäre oder einem Seitensprung zusammenfinden, beide in einer „Hauptbeziehung“ leben, also entweder verheiratet sind oder sich in einer länger dauernden Lebensgemeinschaft befinden. Das Alltagsleben wird sozusagen mit dem bisherigen Hauptpartner weiter gelebt, während man sich das, was in der Hauptbeziehung zweifellos fehlt, woanders holt und dort auslebt. Dann gibt es auch noch eine andere Möglichkeit, nämlich dass einer der an einer Affäre Beteiligten in einer Beziehung lebt, der andere jedoch Single ist. Bei beiden Konstellationen ergibt sich folgendes Bild: trotz (oder auch gerade deshalb, es stellt ja ein gewisses „Kribbeln“ dar) aller Gefahr für die bisherige Partnerschaft ist das diesbezügliche Manko einfach so groß, dass es quasi ausgelebt werden „muss“, schlimmstenfalls auch sozusagen ohne „Rücksicht auf Verluste“, also mit sämtlichen Konsequenzen, die daraus resultieren. Man nimmt dabei also aufgrund des Leidensdrucks, der durch das Fehlende nach einiger Zeit entsteht, auch in Kauf, bei Entdecken des Seitensprungs bzw. der Affäre die bisherige Beziehung beenden zu müssen. Der „Betrogene“, der ganz realistisch betrachtet durchaus nicht unschuldig an der Nebenbeziehung bzw. am Seitensprung seines Partners ist – sei es unbeabsichtigt, weil er eben einfach nicht das geben kann, was sich der andere erhofft und wünscht oder auch durchaus durch Härte im Hinblick auf sexuelles Verlangen (hier kann z.B. auch ein allzu sehr nach religiösen Vorbildern gelebtes Leben Auslöser sein), oder auch Verweigerung in verschiedensten Bereichen, um seinen eigenen Willen durchzusetzen und etwas damit zu bewirken oder zu verändern – stellt dann den „Betrüger“ meist vor die Wahl, sich zwischen 2 Menschen zu entscheiden. Also für die bisherige Partnerschaft oder für die Affäre bzw. den Seitensprung. Beim Seitensprung wird der „Fremdgeher“ meist wieder in die bisherige, vertraute Partnerschaft zurückkehren. Er kennt den neuen Menschen in seinem Leben schlicht und einfach zu wenig und das Risiko scheint deshalb zu groß, vertraute Wege zu verlassen, was aber nicht heißt, dass er in Zukunft nicht auch wieder fremd gehen wird – im Gegenteil, es ist sogar damit zu rechnen. Bei einer Affäre sieht es schon etwas anders aus, speziell wenn diese schon einige Zeit dauert, also eine gewisse Vertrautheit zwischen den neuen Partnern herrscht und man weiß, was man von einander erwarten kann. Oft ist es dann so, dass sich Menschen für das Neue entscheiden und nicht mehr in die alte Partnerschaft, in den alten Trott zurück möchten. Eines ist jedoch in jedem Fall gewiss: zurück in eine alte Gemeinschaft bedeutet auch immer, daß man sich zwar für kurze Zeit wieder zurücknehmen kann, sich jedoch nichts bzw. nicht viel an den alten Wegen ändern wird. Das was fehlt, das fehlt eben. Noch dazu kommen dann oft noch unterschwellige oder auch offene Vorwürfe in der Art „Wie konntest Du mir das nur antun?“. Der „Betrogene“ bezichtigt den anderen also noch des gewollten Betrugs, stellt sich selbst als Opfer dar und verlangt vom anderen permanente „Wiedergutmachung“. Es wird daher nichts besser, sondern im Gegenteil noch schlechter. Es gibt auch die sogenannten „Allesverzeiher“. Sie verzeihen dem betrügenden Gefährten nach außen hin, tief im Innersten sind sie jedoch der Ansicht, dass sie „so gut“ sind, dass sie der Partner ja im Grunde genommen gar nicht verdient. Auch dies ist eine heikle Situation, denn damit wird der andere permanent herabgesetzt und sozusagen nicht mehr für voll genommen und zum Lakaien degradiert, der froh sein kann, dass man als „Betrogener“ überhaupt noch Kontakt mit ihm haben will. Letzten Endes kann man, auch wenn es hart klingt, durchaus sagen: Partnerschaften können nach dem Aufdecken einer Affäre nicht mehr als gleichwertige Beziehungen funktionieren – allen Therapien, Versuchen, dem guten Willen, etc. zum Trotz. Man sollte sich daher auch wenn es sehr weh tut offen eingestehen, dass es eben nicht geklappt hat, dass zu viel gefehlt hat und dass man besser dran ist, einen Schluss-Strich darunter zu ziehen, als in einer endlosen Schleife gefangen zu sein, mit Vorwürfen, Manipulationen, Heimlichtuereien, etc. Auch das hat sein Gutes: man ist wieder frei für etwas Neues und eine Beziehung, die vielleicht doch besser läuft als die bisherige. Eben, weil man nun ganz genau weiß, was gefehlt hat und was für einen selbst zu einer glücklichen Beziehung dazu gehört.

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