Probleme in multikulturellen Partnerschaften

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Samstag 27 August 2011 09:55

In unserer globalisierten Welt gibt es ein weit verbreitetes Phänomen. Das der Probleme in multikulturellen Partnerschaften. So sehr sich der Mensch darum bemüht, andere Kulturen und Lebensweisen und auch die Einstellung zum Leben und zur Lebensart an sich zu verstehen, stößt er dabei doch immer wieder an seine Grenzen. Es ist daher immer anzuraten, sich in beginnenden Partnerschaften den familiären und kulturellen Background genauestens anzusehen. Liebe kann zwar über vieles hinweg helfen und zumindest über einen gewissen Zeitraum eine harmonische Partnerschaft mit gemeinsamen Zielen (Familie, Hausbau, finanzielle Abgesichertheit, etc.) bescheren, aber irgendwann einmal zeigen sich bei Menschen unterschiedlicher Herkunft dann auch Grenzen, die nicht so leicht überwunden werden können und oftmals doch zum Bruch führen. Auch darf man dabei nicht vergessen, daß – auch wenn es oftmals geleugnet bzw. „verniedlicht“ wird – die Umgebung zumeist doch offen oder auch hinter vorgehaltener Hand, darüber tuschelt und ausgegrenzt wird. Eben weil die Menschen mit der unterschiedlichen Lebensart nicht klar kommen und diese entweder für eine Weile „verherrlichen“, um sie dann wieder als „andersartig“ fallen zu lassen oder auch von vornherein kein Verständnis dafür aufbringen, was so gesehen fast als offenerer und ehrlicherer Umgang bezeichnet werden kann, weil sich das betroffene Paar danach richten kann. Ein Paar aus verschiedenen Kulturen sollte sich am besten gleich von vornherein darüber im Klaren sein, daß diese Partnerschaft meist mit dem Verlust von langjährigen Freundschaften aus demselben Kulturkreis verbunden ist. Meist ergeben sich dann neue Freundschaften mit Paaren, die ebenfalls multikultureller Herkunft sind. Wer damit leben kann, wird kein sonderliches Problem damit haben. Jedoch sollte man immer bedenken, daß einem auf lange Sicht der Austausch mit Menschen derselben Herkunft abgeht und man diesen schmerzlich vermissen wird. Trotz allen Bemühens wird dann (oft unterbewusst) dem Partner die Schuld daran gegeben, daß man keine Kontakte zu alten Freunden mehr hat. Auch seien an dieser Stelle folgende Beispiele angebracht, die wohl jeder zumindest in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis bereits mit erleben bzw. beobachten konnte. Z.B. der Österreicher, der eine Philippinin als Freundin hat oder meist sogar heiratet. Die Anfangs harmonische Partnerschaft, bei der sich die Frau unterwürfig und als „Perle im Haushalt“ erweist, gerät nach einiger Zeit ins Wanken. Die Frau, die es gewohnt ist, auch ihre Familie auf den Philippinen zu unterstützen, versorgt mit dem Geld des Mannes ebendiese und zwar so gut als möglich, was oftmals das Budget des Paares überstrapaziert und dem Mann letztendlich doch den Eindruck vermittelt, daß die Frau es einzig und alleine auf sein sauer verdientes Geld abgesehen hat. Nach einigen Jahren sind die Frauen dann auch emanzipiert und können auf eigenen Beinen stehen, sodass die Beziehung meist wieder auseinander geht oder beide in ihr unglücklich sind. Auch die temperamentvollen und lebenslustigen Südamerikanerinnen sind zwar für eine Weile interessant und amüsant für einen Mitteleuropäer, irgendwann wird es ihm aber aller Voraussicht nach zu bunt werden. Aber man muss gar nicht so weit blicken, um auch innerhalb Europas große Probleme bei Partnerschaften von Partnern unterschiedlicher Herkunft zu erkennen. Speziell, wenn der/die Partner/in anderssprachig aufgewachsen ist. Dann kommen nicht nur die unterschiedliche Mentalität, sondern auch das sprachliche Problem zur Geltung. Anfangs, wenn alles noch durch die rosarote Brille verklärt ist, viel Leidenschaft vorhanden sind, mag dies noch irgendwie zu überbrücken sein. Allerdings ist es im Alltag doch mühsam, sich dem anderen dann einigermaßen verständlich zu machen – speziell, wenn es um komplexe Themen und Emotionen innerhalb der vorherrschenden Gesellschaft geht. Auch innerhalb Ihres Landes können sie regionale und nicht unbedeutende Unterschiede erkennen – ein Stadtmensch wird mit einem Landmenschen nicht wirklich dauerhaft glücklich sein und die Stadt beim Leben weit entfernt von der Stadt zumindest immer wieder vermissen und auch sprachliche Unterschiede sowie Verständigungsschwierigkeiten können hier extrem vorhanden sein. Ein „Naturbursche“ kann mit der zart besaiteten Seele einer künstlerisch veranlagten Großstädterin auf Dauer nicht viel anfangen wie umgekehrt auch – die anfangs faszinierenden Unterschiede manifestieren sich irgendwann in Frustration und Unverständnis. Werden Sie sich dieser bedeutenden Faktoren schon im Vorfeld bewusst, machen Sie sich und anderen nichts vor und überlegen Sie nach Möglichkeit gut, bevor sie sich auf eine multikulturelle Partnerschaft einlassen, die aller Voraussicht nach auf lange Zeit gesehen keine wirkliche Überlebenschance hat. Stehen Sie zu sich, Ihrer eigenen Herkunft und Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis und ersparen Sie sich viel Kummer, indem Sie einen wirklich passenden Partner bzw. eine passende Partnerin wählen.

Vorteile und Nachteile von Fernbeziehungen

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Mittwoch 28 Juli 2010 12:17

Sind Sie Single und überlegen Sie, ob vielleicht eine Fernbeziehung das richtige für Sie wäre? Oder befinden Sie sich bereits freiwillig oder weniger freiwillig in einer solchen „Beziehung auf Distanz“? Dann werden Sie sich sicher schon Gedanken darüber gemacht haben, welche Vorteile und welche Nachteile eine solche Beziehung mit sich bringt. Fangen wir mit den Vorteilen an. Sie haben in einer solchen Partnerschaft, in der oftmals viele Kilometer zwischen den Liebenden liegen sehr viel Freiraum, damit verbunden auch viel Freizeit, die Sie Ihrer Arbeit, Ihren Hobbies und anderen Interessen und Ihren Freunden widmen können. Wenn Sie Ihren Liebsten bzw. Ihre Liebste dann wieder treffen bzw. telefonieren, dann haben Sie sich auch immer viel zu erzählen. Auch steigt die Sehnsucht nach einander, man freut sich sehr auf das nächste Zusammensein und genießt die Stunden miteinander. Nachteile können u.A. die weite Anfahrt sein, auch ist es in einer solchen Fernbeziehung unter Umständen insofern schwierig, weil der Partner nicht immer „verfügbar“ ist, wenn Sie ihn gerade „brauchen“ würden – also zum Kuscheln, zum Reden, für eine bestimmte Unternehmung, etc. Das ist nicht immer einfach, stärkt aber auf der anderen Seite die eigenen Eigenschaften und die eigene Stärke. Man kann durchaus sagen, dass Fernbeziehungen erwachsener machen. Man lernt in einer solchen Partnerschaft viel mehr, für sich selbst verantwortlich zu sein und ohne den Partner zu entscheiden. Auch geht in „herkömmlichen Beziehungen“, in denen man jeden Tag zusammen sein kann, nach der anfänglichen leidenschaftlichen Phase, in der man nicht genug von einander bekommt, doch relativ schnell die Leidenschaft verloren, weil der andere sozusagen auch sexuell nahezu jederzeit verfügbar ist. Das tägliche Leben miteinander bedeutet auch tägliche Arbeit – nicht nur, weil man z.B. hinter einem mehr oder minder unordentlichen Partner hinterher räumt, weil man selbst eben zum ordnungsliebenden Typ gehört bzw. einem die Hinterhehrräumerei des anderen auf die Nerven geht, weil man sein „geordnetes Chaos“ einfach zum Leben braucht und einen nichts mehr nervt, als alles in Reih und Glied vorzufinden. Hier kommt es auch sehr darauf an, wie sehr sich die „Beziehungsteilnehmer“ von einander unterscheiden. „Feuer und Eis“ sind im Alltagsleben nicht wünschenswert, es kommt zu ständigen nervenaufreibenden Konflikten und für sehr unterschiedliche Partner ist es daher oftmals besser, nicht miteinander zu wohnen, sondern sich die eigenen Rückzugsmöglichkeiten zu bewahren. Das gilt auch im Falle einer Beziehung zu einem Partner, der ständig „auf Achse“ sein muss und den nichts zu Hause hält, während der andere vielleicht ein eher häuslicher Mensch ist, dem das traute Heim über alles geht. Sie sehen also schon – man sollte sich erstens im Vorhinein ausgiebig Gedanken darüber machen, ob eine Fernbeziehung mit viel Freiraum und eigenen Entscheidungen für Sie optimal ist oder ob sie lieber tagein, tagaus mit einem Menschen (und damit dessen „Fehlern und Schwächen“) zusammen sein möchten. Und auch wenn Sie jemanden kennen lernen, dann ist es sinnvoll, sich trotz anfänglicher Verliebtheit und rosaroter Brille ernsthafte Gedanken darüber zu machen, wie der Alltag mit diesem speziellen und einzigartigen Menschen verlaufen wird. Auch tut man sich leichter, wenn man noch jünger ist, denn die Eigenheiten eines Menschen verstärken sich mit zunehmendem Alter und man ist daher in fortgeschrittenen Jahren nicht mehr ganz so kompromissbereit und anpassungsfähig wie noch in jungen Jahren. Sollten Sie noch auf Partnersuche sein und bereits wissen, dass eine Fernbeziehung für sie ideal oder eventuell auch nicht wünschenswert ist, dann können Sie sich im Internet auf gezielte Partnersuche machen. Hier treffen Sie auf Leute, die das suchen, was Sie auch suchen und Sie können einen Partner bzw. eine Partnerin kennen lernen, die Sie unter normalen Umständen in Ihrem Lebensumfeld so nicht oder nur mit äußerster Unwahrscheinlichkeit kennen gelernt hätten. Probieren Sie es doch einfach einmal aus! Sie werden erstaunt sein, wie einfach und rasch es geht. Wir wünschen Ihnen viel Glück bei der Suche!

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