Verschiedene Konstellationen bei Affären und Seitensprüngen und ihre Auswirkungen

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Donnerstag 23 September 2010 22:41

Bei Affären, also länger dauernden „Nebenbeziehungen“, aber auch bei Seitensprüngen gibt es immer wieder verschiedene Konstellationen. So kann es z.B. sein, dass zwei Menschen, die sich zu einer Affäre oder einem Seitensprung zusammenfinden, beide in einer „Hauptbeziehung“ leben, also entweder verheiratet sind oder sich in einer länger dauernden Lebensgemeinschaft befinden. Das Alltagsleben wird sozusagen mit dem bisherigen Hauptpartner weiter gelebt, während man sich das, was in der Hauptbeziehung zweifellos fehlt, woanders holt und dort auslebt. Dann gibt es auch noch eine andere Möglichkeit, nämlich dass einer der an einer Affäre Beteiligten in einer Beziehung lebt, der andere jedoch Single ist. Bei beiden Konstellationen ergibt sich folgendes Bild: trotz (oder auch gerade deshalb, es stellt ja ein gewisses „Kribbeln“ dar) aller Gefahr für die bisherige Partnerschaft ist das diesbezügliche Manko einfach so groß, dass es quasi ausgelebt werden „muss“, schlimmstenfalls auch sozusagen ohne „Rücksicht auf Verluste“, also mit sämtlichen Konsequenzen, die daraus resultieren. Man nimmt dabei also aufgrund des Leidensdrucks, der durch das Fehlende nach einiger Zeit entsteht, auch in Kauf, bei Entdecken des Seitensprungs bzw. der Affäre die bisherige Beziehung beenden zu müssen. Der „Betrogene“, der ganz realistisch betrachtet durchaus nicht unschuldig an der Nebenbeziehung bzw. am Seitensprung seines Partners ist – sei es unbeabsichtigt, weil er eben einfach nicht das geben kann, was sich der andere erhofft und wünscht oder auch durchaus durch Härte im Hinblick auf sexuelles Verlangen (hier kann z.B. auch ein allzu sehr nach religiösen Vorbildern gelebtes Leben Auslöser sein), oder auch Verweigerung in verschiedensten Bereichen, um seinen eigenen Willen durchzusetzen und etwas damit zu bewirken oder zu verändern – stellt dann den „Betrüger“ meist vor die Wahl, sich zwischen 2 Menschen zu entscheiden. Also für die bisherige Partnerschaft oder für die Affäre bzw. den Seitensprung. Beim Seitensprung wird der „Fremdgeher“ meist wieder in die bisherige, vertraute Partnerschaft zurückkehren. Er kennt den neuen Menschen in seinem Leben schlicht und einfach zu wenig und das Risiko scheint deshalb zu groß, vertraute Wege zu verlassen, was aber nicht heißt, dass er in Zukunft nicht auch wieder fremd gehen wird – im Gegenteil, es ist sogar damit zu rechnen. Bei einer Affäre sieht es schon etwas anders aus, speziell wenn diese schon einige Zeit dauert, also eine gewisse Vertrautheit zwischen den neuen Partnern herrscht und man weiß, was man von einander erwarten kann. Oft ist es dann so, dass sich Menschen für das Neue entscheiden und nicht mehr in die alte Partnerschaft, in den alten Trott zurück möchten. Eines ist jedoch in jedem Fall gewiss: zurück in eine alte Gemeinschaft bedeutet auch immer, daß man sich zwar für kurze Zeit wieder zurücknehmen kann, sich jedoch nichts bzw. nicht viel an den alten Wegen ändern wird. Das was fehlt, das fehlt eben. Noch dazu kommen dann oft noch unterschwellige oder auch offene Vorwürfe in der Art „Wie konntest Du mir das nur antun?“. Der „Betrogene“ bezichtigt den anderen also noch des gewollten Betrugs, stellt sich selbst als Opfer dar und verlangt vom anderen permanente „Wiedergutmachung“. Es wird daher nichts besser, sondern im Gegenteil noch schlechter. Es gibt auch die sogenannten „Allesverzeiher“. Sie verzeihen dem betrügenden Gefährten nach außen hin, tief im Innersten sind sie jedoch der Ansicht, dass sie „so gut“ sind, dass sie der Partner ja im Grunde genommen gar nicht verdient. Auch dies ist eine heikle Situation, denn damit wird der andere permanent herabgesetzt und sozusagen nicht mehr für voll genommen und zum Lakaien degradiert, der froh sein kann, dass man als „Betrogener“ überhaupt noch Kontakt mit ihm haben will. Letzten Endes kann man, auch wenn es hart klingt, durchaus sagen: Partnerschaften können nach dem Aufdecken einer Affäre nicht mehr als gleichwertige Beziehungen funktionieren – allen Therapien, Versuchen, dem guten Willen, etc. zum Trotz. Man sollte sich daher auch wenn es sehr weh tut offen eingestehen, dass es eben nicht geklappt hat, dass zu viel gefehlt hat und dass man besser dran ist, einen Schluss-Strich darunter zu ziehen, als in einer endlosen Schleife gefangen zu sein, mit Vorwürfen, Manipulationen, Heimlichtuereien, etc. Auch das hat sein Gutes: man ist wieder frei für etwas Neues und eine Beziehung, die vielleicht doch besser läuft als die bisherige. Eben, weil man nun ganz genau weiß, was gefehlt hat und was für einen selbst zu einer glücklichen Beziehung dazu gehört.

Verpflichtungen in Liebesbeziehungen

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Montag 26 April 2010 18:13

Wer von uns hat sich nicht schon gefragt, ob es in Liebesbeziehungen Verpflichtungen geben darf? Heisst es nicht in einem Spruch so schön „Liebe ist ein Kind der Freiheit“? Wie sollen da Verpflichtungen und Liebe zusammenpassen, wenn diese Liebe mit Verantwortung für den anderen verbunden ist, mit Verzicht auf Dinge, die einem selbst wichtig sind – zugunsten des Partners/der Partnerin?
Hier gibt es verschiedene Bereiche:
In einer freien Beziehung, in der jeder seine eigene Wohnung hat und man sich nur eher sporadisch für schöne Stunden trifft, ist es zwar mit viel Sehnsucht und teilweise auch dem Schmerz der Trennung verbunden, man denkt oft an den anderen und sehnt sich nach Liebe, Sex, Zärtlichkeit und Nähe. Die Gefühle sind sehr intensiv und wenn man sich dann endlich (!) sieht, dann geht es vorwiegend um den gemeinsamen Genuss und Spass.
Manchmal entwickeln sich solche freien Beziehungen dann weiter – beide erkennen, daß Sie einander einfach gut tun und dass sie gemeinsam etwas bewegen und ihre Ziele erreichen können. Dann wird mehr daraus und beide übernehmen zu gleichen Teilen freiwillig Verpflichtungen. Dies geschieht zwar zu Lasten der freien Beziehung und des Spassfaktors, bringt aber mehr Miteinander und Einheit und damit auch Sicherheit.
In einer fixen Beziehung, Partnerschaft oder Ehe, in der man zusammen wohnt, da sieht es wiederum ganz anders aus. Es gilt, mit den täglichen Alltagsbelastungen fertig zu werden, miteinander auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, auf vieles im Leben zu verzichten (oft auch auf einen eigenen, breit gestreuten Freundeskreis), einander beizustehen, den eigenen Anteil am gemeinsamen Leben (auch finanzieller Natur) zu leisten. Es kommen dann auch noch verschiedenste Themen wie z.B. Eltern, Kinder, usw. hinzu.
In fixen Beziehungen ist also die Liebe schwerer lebbar bzw. ist es schwieriger, sie am Leben zu halten als in den sogenannten freien Beziehungen (manchmal auch „lose Beziehungen“ genannt).
Welches ist nun der richtige Weg? Das lässt sich so nicht beantworten, denn das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Was für den einen der richtige Weg ist – Familie mit allem drum und dran – ist für den anderen, dem es womöglich auch erst nach langer Zeit gelingt, sich „frei zu spielen“ der „blanke Horror“, sich in einem Karussell der Verpflichtungen zu befinden, in dem kein oder fast kein Eigenleben mehr möglich ist.
Oftmals sieht der Lebens- und Partnerschaftsweg aber auch so aus, daß man sich in jungen Jahren nach einer „Auslebphase“ (oder manchmal auch ohne diese, was aber mittlerweile selten geworden ist und eher religiösen Gründen entspringt) entschliesst, eine Familie zu gründen, diese dann auch lange Jahre lebt und auf vieles verzichtet.
Irgendwann – meist wenn die Kinder grösser oder erwachsen sind und eventuell schon das Haus verlassen haben – geht aber eine Wandlung vor sich. Man hat das, was man erreichen wollte (die Familiengründung, Kinder in die Welt zu setzen und für diese zu sorgen), schlussendlich erreicht. Und ab diesem Augenblick wird man wieder offen für Neues. Es ist dann eher selten, daß nochmals eine Familie gegründet wird – mit einem anderen Partner. Dabei handelt es sich dann eben um wahre Familienmenschen, die es sozusagen als ihre Pflicht und ihren Lebensinhalt ansehen, möglichst viele Kinder gross zu ziehen.
Meist entdeckt man dann wieder die Freude und den Spass am Leben, man erweitert seinen Freundeskreis, hat mehr Kontakt zu Singles und widmet sich verstärkt den eigenen Hobbies. Dabei bleibt manchmal der Partner auf der Strecke. Das ist der Zeitpunkt, zu dem viele sagen „wir haben uns einfach auseinander gelebt“. Dabei gilt es niemals ausser Acht zu lassen, daß man lange Zeit miteinander harmoniert und gut zusammengelebt hat. Nur hat diese Gemeinschaft dann eben ihren Zweck verloren. Bei Trennungen hilft dann nur eins: versuchen so ruhig als möglich zu bleiben, dem anderen keine Vorwürfe zu machen (weil sich dieser nicht in dieselbe Richtung entwickelt hat) und sich so fair als möglich von einander zu trennen. Auch wenn die Emotionen dann ziemlich hohe Wellen schlagen. Irgendwann wird sich jeder der Beteiligten beruhigen und dann kann wieder ein normales Gespräch statt finden. Sollten Sie sich gerade in einer Phase befinden, in der eine Trennung nach vielen oder zumindest einigen gemeinsamen Jahren hinter ihnen liegt, und in der Sie wieder Ausschau nach einem neuen und wieder passenden Partner halten, dann kann Ihnen das Internet viele wertvolle Dienste leisten. Sie können bewusst in Singlebörsen oder bei Partneragenturen nach dem suchen, was Sie in diesem Lebensabschnitt und in den kommenden Jahren brauchen. Z.B. einen eher sportlichen Partner, einen Partner, der viel Spass am Sex hat – so wie Sie auch (oder eben einen ruhigeren, je nach Wunsch und Bedürfnis). Einen, der gerne verreist oder was auch immer – bei einer Singlebörse oder Partneragentur sind Sie richtig und Sie werden binnen kürzester Zeit Ihren Wunschpartner finden, den Sie in Ihrem Umkreis nicht und vor allem nicht so schnell gefunden hätten. Überzeugen Sie sich selbst von den vielen Vorteilen der Partnersuche über Internet!

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