Mama und Papa in Beziehungen

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Mittwoch 27 April 2011 13:07

Wie oft haben wir das schon gesehen bzw. miterlebt – „Mama und Papa“ in einer Beziehung. Besonders bei länger andauernden Partnerschaften oder Ehen, aber erstaunlich oft in gar noch nicht so lange bestehenden Beziehungen schleicht sich das „Mama-Papa-Syndrom“ ein. Dazu bedarf es nicht einmal der Tatsache, daß Kinder in die Welt gesetzt werden, sondern einfach einer gewissen Veranlagung beider Partner. Man sollte gar nicht unterschätzen, wie viele es gibt, die in ihren Partnern den jeweiligen aus eigenen Kindertagen bekannten gegensätzlichen Elternteil, also Vater oder Mutter suchen. Vermutlich der Großteil der Menschen hat in der Kindheit den Vater oder die Mutter dermaßen geliebt, daß sie zu einem Idealbild des Partners wurden, auch wenn sie dies leugnen. Natürlich ist es aber glücklicherweise nicht Usus, sich später in der heutigen Zeit mit dem Elternteil auf eine Liebesbeziehung einzulassen. Auch natürliche Schranken sorgen dafür, daß dies nicht geschieht. Das Idealbild des zukünftigen Partners bleibt jedoch bestehen. So darf es nicht weiter verwundern, wenn Mann/Frau nach „idealen Partnern“ Ausschau halten, die nicht nur im äußeren Erscheinungsbild der Mutter bzw. dem Vater ähneln, sondern auch noch gewisse Charakterzüge derjenigen bzw. desjenigen aufweisen. Manchmal auch nur deren Charakterzüge – wenn man sich unbewusst oder auch bewusst gegen Eltern auflehnt. Wenn man noch recht jung ist, macht man sich im Normalfall keine Gedanken darüber. Auch nicht darüber, ob diese Partner dann tatsächlich zu einem Selbst passen, oder ob es einfach nur erlernte Verhaltensweisen sind, die man ins weitere Leben mitnimmt. Erst später, auch oft wenn man schon länger mit einem Partner zusammen ist, fallen einem dann gewisse Dinge auf. Diese erweisen sich manchmal als störend bzw. Beziehungs-zerstörend, manchmal kommt es aber auch zu einer „Mama und Papa“-Beziehung wie oben beschrieben. Allerdings tut man einander nichts Gutes, sich in einem derartigen Rollenverhalten zu benehmen. Denn nichts ist weniger anturnend, als Sex mit der „Ersatzmama“ bzw. dem „Ersatzpapa“. Der Thrill und das Knistern gehen verloren, es ist einfach nur mehr sicher und gewohnt und sonst nichts Weiter. Da wundert es dann auch nicht, wenn sich Frauen und Männer diesen fehlenden Teil von außerhalb holen oder auch die alte Partnerschaft beenden und eine neue beginnen, die vielversprechender zu sein scheint. Kann man etwas dagegen tun? So traurig sich das nun anhören mag – Nein! In jeder sehr lange dauernden Beziehung kehrt irgendwann einmal Langeweile und Routine ein. Bei manchen früher, bei manchen später. Sie können bloß versuchen, sich die Aufregung der ersten Tage und Monate weiter zu bewahren so lange es geht. Aber jede sehr lang dauernde Beziehung wird schlichtweg zu sicher und ist somit wieder gefährdet, weil andere eine Chance haben, in diese Beziehung von außen einzudringen bzw. einer der beiden Partner sich den Spaß und die Aufregung außerhalb holt.

Lust und Leidenschaft halten Beziehungen jung

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Samstag 6 November 2010 10:03

Wer kennt das nicht – man lernt sich kennen, beide Partner zeigen sich von der besten Seite, man denkt, endlich den „Traumpartner“ gefunden zu haben. Manche ziehen dann bald in einen gemeinsamen Haushalt, einige heiraten sogar. Andere wiederum bleiben in ihren Single-Wohnungen und treffen sich immer wieder gern. Während bei denjenigen Paaren, die zusammenziehen, bald der Alltag mit all seinen täglichen Problemen Einzug hält, die nicht viel Platz für Lust und Leidenschaft lassen, sieht es bei Paaren, die ihre eigenen Haushalte behalten und sich öfters oder auch nur sporadisch treffen, anders aus. Hier bleiben Lust und Leidenschaft lange erhalten. Der Sex ist prickelnd, man hat Sehnsucht nach einander, genießt dann das Zusammensein, hat sich auch meist viel zu erzählen und die „Schattenseiten“ des Alltags bleiben außen vor. Kein Wunder also, dass viele Menschen in der heutigen Zeit diese Form der Beziehung bzw. Partnerschaft bevorzugen. Jeder braucht schließlich auch sein Rückzugsgebiet, wohin er sich „verkriechen“ kann, wenn er sich einmal nicht so wohl fühlt, einfach nur seine Ruhe haben möchte und seiner Arbeit, seinen Hobbies, Gedanken, oder was auch immer nachgehen möchte. Die Ansprüche in einer Partnerschaft, in der man zusammen lebt, sind weitaus höher als bei einer lockeren Verbindung, bei der man die Sonnenseiten einer Beziehung so richtig ausleben kann. Das heißt nicht, dass diese einseitig wäre, sondern dass sie einfach viel mehr „Platz zum Atmen“ bietet. Dabei bleiben die Partner eigenständige Wesen, die nicht miteinander „verschmelzen“ in dem Sinne, dass sich immer einer dem anderen anpassen muss und man aus falsch verstandener Liebe zueinander Dinge tut, die man nicht tun würde, wenn man allein wäre. Auf Dauer gesehen führen solche Dinge nämlich nur zu einem: zu viel Frust. Bleibt dieser Frust unausgesprochen, dann häuft er sich an und führt eines Tages zur Explosion oder zum emotionalen Rückzug aus der Beziehung. Wird er ausgesprochen und viel darüber diskutiert, dann kann er zwar erklärt werden, führt jedoch wiederum meist beim anderen zu Frust aus der Erkenntnis heraus, dass doch nicht alles so „rosig“ ist, wie man gedacht hatte und dass der vermeintliche ehemalige Traumpartner vielleicht doch nicht so gut zu einem passt, wie man einmal dachte. Sie sehen also auf einen Blick: miteinander leben ist für Lust und Leidenschaft, für guten Sex und allem was dazu gehört, insgesamt nicht so zuträglich. Entscheiden muss es jeder für sich allein. Wenn Sie zusammenziehen oder heiraten möchten, dann tun sie das. Wenn nicht, dann versuchen Sie es vielleicht doch mit einer lockeren Verbindung. Eine große Hilfe bei dem, wonach Sie suchen sind jedenfalls Partnerbörsen im Internet, wo Sie von Anfang an klar definieren können, was Sie suchen.

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