Verpflichtungen in Liebesbeziehungen
Wer von uns hat sich nicht schon gefragt, ob es in Liebesbeziehungen Verpflichtungen geben darf? Heisst es nicht in einem Spruch so schön „Liebe ist ein Kind der Freiheit“? Wie sollen da Verpflichtungen und Liebe zusammenpassen, wenn diese Liebe mit Verantwortung für den anderen verbunden ist, mit Verzicht auf Dinge, die einem selbst wichtig sind – zugunsten des Partners/der Partnerin?
Hier gibt es verschiedene Bereiche:
In einer freien Beziehung, in der jeder seine eigene Wohnung hat und man sich nur eher sporadisch für schöne Stunden trifft, ist es zwar mit viel Sehnsucht und teilweise auch dem Schmerz der Trennung verbunden, man denkt oft an den anderen und sehnt sich nach Liebe, Sex, Zärtlichkeit und Nähe. Die Gefühle sind sehr intensiv und wenn man sich dann endlich (!) sieht, dann geht es vorwiegend um den gemeinsamen Genuss und Spass.
Manchmal entwickeln sich solche freien Beziehungen dann weiter – beide erkennen, daß Sie einander einfach gut tun und dass sie gemeinsam etwas bewegen und ihre Ziele erreichen können. Dann wird mehr daraus und beide übernehmen zu gleichen Teilen freiwillig Verpflichtungen. Dies geschieht zwar zu Lasten der freien Beziehung und des Spassfaktors, bringt aber mehr Miteinander und Einheit und damit auch Sicherheit.
In einer fixen Beziehung, Partnerschaft oder Ehe, in der man zusammen wohnt, da sieht es wiederum ganz anders aus. Es gilt, mit den täglichen Alltagsbelastungen fertig zu werden, miteinander auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, auf vieles im Leben zu verzichten (oft auch auf einen eigenen, breit gestreuten Freundeskreis), einander beizustehen, den eigenen Anteil am gemeinsamen Leben (auch finanzieller Natur) zu leisten. Es kommen dann auch noch verschiedenste Themen wie z.B. Eltern, Kinder, usw. hinzu.
In fixen Beziehungen ist also die Liebe schwerer lebbar bzw. ist es schwieriger, sie am Leben zu halten als in den sogenannten freien Beziehungen (manchmal auch „lose Beziehungen“ genannt).
Welches ist nun der richtige Weg? Das lässt sich so nicht beantworten, denn das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Was für den einen der richtige Weg ist – Familie mit allem drum und dran – ist für den anderen, dem es womöglich auch erst nach langer Zeit gelingt, sich „frei zu spielen“ der „blanke Horror“, sich in einem Karussell der Verpflichtungen zu befinden, in dem kein oder fast kein Eigenleben mehr möglich ist.
Oftmals sieht der Lebens- und Partnerschaftsweg aber auch so aus, daß man sich in jungen Jahren nach einer „Auslebphase“ (oder manchmal auch ohne diese, was aber mittlerweile selten geworden ist und eher religiösen Gründen entspringt) entschliesst, eine Familie zu gründen, diese dann auch lange Jahre lebt und auf vieles verzichtet.
Irgendwann – meist wenn die Kinder grösser oder erwachsen sind und eventuell schon das Haus verlassen haben – geht aber eine Wandlung vor sich. Man hat das, was man erreichen wollte (die Familiengründung, Kinder in die Welt zu setzen und für diese zu sorgen), schlussendlich erreicht. Und ab diesem Augenblick wird man wieder offen für Neues. Es ist dann eher selten, daß nochmals eine Familie gegründet wird – mit einem anderen Partner. Dabei handelt es sich dann eben um wahre Familienmenschen, die es sozusagen als ihre Pflicht und ihren Lebensinhalt ansehen, möglichst viele Kinder gross zu ziehen.
Meist entdeckt man dann wieder die Freude und den Spass am Leben, man erweitert seinen Freundeskreis, hat mehr Kontakt zu Singles und widmet sich verstärkt den eigenen Hobbies. Dabei bleibt manchmal der Partner auf der Strecke. Das ist der Zeitpunkt, zu dem viele sagen „wir haben uns einfach auseinander gelebt“. Dabei gilt es niemals ausser Acht zu lassen, daß man lange Zeit miteinander harmoniert und gut zusammengelebt hat. Nur hat diese Gemeinschaft dann eben ihren Zweck verloren. Bei Trennungen hilft dann nur eins: versuchen so ruhig als möglich zu bleiben, dem anderen keine Vorwürfe zu machen (weil sich dieser nicht in dieselbe Richtung entwickelt hat) und sich so fair als möglich von einander zu trennen. Auch wenn die Emotionen dann ziemlich hohe Wellen schlagen. Irgendwann wird sich jeder der Beteiligten beruhigen und dann kann wieder ein normales Gespräch statt finden. Sollten Sie sich gerade in einer Phase befinden, in der eine Trennung nach vielen oder zumindest einigen gemeinsamen Jahren hinter ihnen liegt, und in der Sie wieder Ausschau nach einem neuen und wieder passenden Partner halten, dann kann Ihnen das Internet viele wertvolle Dienste leisten. Sie können bewusst in Singlebörsen oder bei Partneragenturen nach dem suchen, was Sie in diesem Lebensabschnitt und in den kommenden Jahren brauchen. Z.B. einen eher sportlichen Partner, einen Partner, der viel Spass am Sex hat – so wie Sie auch (oder eben einen ruhigeren, je nach Wunsch und Bedürfnis). Einen, der gerne verreist oder was auch immer – bei einer Singlebörse oder Partneragentur sind Sie richtig und Sie werden binnen kürzester Zeit Ihren Wunschpartner finden, den Sie in Ihrem Umkreis nicht und vor allem nicht so schnell gefunden hätten. Überzeugen Sie sich selbst von den vielen Vorteilen der Partnersuche über Internet!
