Single oder doch lieber zu Zweit

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Freitag 2 Oktober 2009 18:24

Leben Sie alleine, sind Sie ein sogenannter Single? Oder befinden Sie sich in einer mehr oder weniger glücklichen Beziehung und leben als Paar zu Zweit? In unserer heutigen Gesellschaft gibt es einen Trend zum Single-Leben. Viele Menschen ziehen das Leben allein einer Partnerschaft mit allen Konsequenzen, dem täglichen Miteinander und den dazugehörigen Auseinandersetzungen vor. Früher war es eindeutiges Ziel, in einer Partnerschaft bzw. Ehe zu leben. Oftmals ordnete sich die Frau den Wünschen des Mannes unter, weil sie von ihm finanziell absolut abhängig war. Auch Kinder spielten eine grosse Rolle, denn eine allein erziehende Frau wurde vor noch nicht allzu langer Zeit von der Gesellschaft mit Missachtung bzw. Ausgrenzung „gestraft“. Frauen hatten also leider oft nur die Wahl, sich einem Mann unterzuordnen oder keinen sozialen Status mehr zu geniessen – im schlimmsten Fall auch ein Leben mit Kind in Armut zu leben, ohne Aussicht, jemals wieder einen geeigneten Partner zu finden. Heute gibt es viele alleinerziehende Mütter und auch bereits alleinerziehende Väter. Keiner findet mehr etwas dabei – im Gegenteil, oftmals werden Alleinerzieher sogar wohlwollend von Ihrer Umgebung gefördert, man hilft ihnen nach Möglichkeit. Auf dem Arbeitsmarkt bleibt die Situation für alleinerziehende Frauen allerdings kritisch, denn nach wie vor wird angenommen, daß die Frau bei Problemen wie etwa Krankheiten von Kindern zu Hause und somit ihrer Arbeitsstelle fern bleibt. Wenn eine Frau nicht eine gewisse Karriere gemacht hat, bevor sie Kinder bekommt, dann kann sie die Karriere vergessen, wenn sie sich zum Zeitpunkt der Geburt nicht bereits ein Kindermädchen leisten kann. Ob eine Nanny allerdings einen vollwertigen Ersatz für die Mutter darstellt, auch wenn sie noch so gut oder perfekt ist, das sei dahingestellt. Kommen wir also zurück zum Thema „Single oder doch lieber zu Zweit“. Beides hat seine eindeutigen Vor- und Nachteile. Junge Menschen von heute sind es gewohnt, Freiheiten zu geniessen. Sie möchten sich nicht einschränken. In einer Partnerschaft muss dies aber zugunsten des „Wir“ immer und immer wieder erfolgen. Man muss das Ego also hintanstellen, auf gewisse Dinge auch hin und wieder verzichten und etwas für das gemeinsame Glück tun. So kann sich dann natürlich ein junges Pärchen, das gerade seine Wohnung einrichtet, Dinge des Eigenbedarfs nicht mehr so gut leisten wie zuvor, als beide noch im Idealfall bei ihren Eltern gelebt haben und dort kaum Ausgaben fürs Wohnen, Essen (ausser ausserhalb), etc. hatten. Hieraus erklärt sich auch, warum viele junge Menschen es vorziehen, so lange als möglich bei ihren Eltern, sozusagen im Hotel Mama mit möglichst geringen oder gar keinen Kosten und „Rund-um-die-Uhr-Service“ (gewaschene und gebügelte Wäsche, gefüllter Eiskasten, fix und fertig gekochtes Essen usw.), wohnen zu bleiben.

Hier sei auch gesagt: Eltern tun ihren Kindern nichts Gutes damit, wenn sie sie – bei aller Liebe – „ewig“ bei sich zu Hause wohnen lassen. Sie fördern damit die Unselbständigkeit ihrer Kinder. Sobald Kinder ins Erwachsenenalter eintreten haben sie schlicht und einfach für sich selbst zu sorgen und das Elternhaus zu verlassen. Auch für die Eltern beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt. Sie sind nun wieder ein Paar und nicht mehr „Mama und Papa“. Kinder mögen zwar verbinden, aber zwei Menschen bleiben zwei unterschiedliche Menschen und irgendwann ist es Zeit, sich dessen wieder bewusst zu werden und als Paar zu leben, wobei jeder natürlich nach wie vor seine eigenen Vorlieben hat, eben weil es sich um zwei unterschiedliche Individuen handelt. Nehmen wir also nun an, daß der junge Erwachsene von seinen Eltern eine Starthilfe bekommen hat, nun eine eigene Wohnung bezieht und einer halbwegs geregelten Arbeit (oder auch mehreren Teilzeitarbeiten, was auch sehr im Trend liegt) nachgeht oder studiert und ansonsten eben das Leben eines Singles führt. Mit allen dazugehörigen Pflichten, also Einkaufen, Wohnung in Ordnung halten, Kochen, etc. etc.! Das ist dann natürlich eine gewaltige Umstellung. Plötzlich muss alles allein gemacht werden. Je nachdem, wie ordnungsliebend ein Mensch ist, kann das ganz schön aufwändig sein. Manche entscheiden sich dann auch aus Gründen der Bequemlichkeit für einen Partner. Einem, der sozusagen Teile der Arbeit abnimmt. Dabei heisst es von vornherein vorsichtig sein, denn die Ordnungsbedürfnisse von zwei Partnern können sehr unterschiedlich sein und beide irgendwann einmal sehr nerven. Im negativsten Fall handelt man sich sogar einen Partner ein, der einem nichts von der Arbeit abnimmt, sondern noch zusätzliche Arbeit aufhalst. Wenn man sich im positiven Fall gut versteht, dann ist auch immer ein Gesprächspartner zur Stelle, wenn man von der Arbeit heimkommt. Eine „Ankommenspause“ braucht aber nahezu jeder Mensch. Wenn der Partner bereits länger zu Hause ist und den anderen dann „überfallsartig“ mit den Themen des Tages beglückt und Meinungen dazu hören möchte, dann kann das Heimkommen einen gewissen Widerwillen erzeugen. Während man als Single auch nahezu ungehindert surfen und chatten kann, ist es für den Partner nicht gerade das grosse Glück, wenn man zu mitternächtlicher Stunde noch in irgendwelchen Chatrooms flirtet usw.! Bisherige Freunde, die es gewohnt sind, daß man sozusagen „auf Abruf“ parat steht und mit ihnen etwas unternimmt, müssen sich dann auch erst einmal umgewöhnen. Den Freundeskreis komplett aufzugeben, weil man einen Partner hat, das sei jedoch niemandem anzuraten. Erstens fehlen einem über kurz oder lang andere Kontaktpersonen und zweitens – wenn es schief geht, dann steht man plötzlich ohne Partner und auch ohne Freunde da.

Das Leben als Single kann manchmal sehr ruhig verlaufen, wenn gerade keine Unternehmungen mit Freunden auf dem Tagesablauf stehen. Ein Mensch, der gern mit sich allein ist, der wird diesbezüglich keine Probleme haben. Ein Mensch, der sich schwer tut, mit sich allein zu sein und keine eigenständigen Interessen und Hobbies hat, der wird jedoch in solchen Situationen eine gewaltige Leere verspüren. Viele flüchten dann ins virtuelle Leben am Computer oder auch in Beziehungen mit für sie ungeeigneten Partnern, weil sich sozusagen nichts „Besseres“ findet. Wenn man ein Kind oder auch ein Haustier hat, dann kann es beruhigend sein zu wissen, daß der Partner sich um dieses kümmert, sollte man plötzlich ins Spital müssen oder ein Unglück passieren. Nach einem arbeitsreichen Tag in eine leere Wohnung zu kommen, kann auch sehr deprimierend sein. Wobei einem das nicht nur als Single, sondern auch in Partnerschaften immer wieder „blüht“. Man darf eben nicht vergessen, daß jeder ein Recht auf Eigenleben hat. Damit sind wir nun beim Thema „Nähe und Distanz“ angelangt. In einer funktionierenden Partnerschaft, die über sehr lange Zeit hält, ist dieses Nähe-Distanz-Verhältnis sehr ausgewogen. Jeder hat seine Zeiten, in denen er sozusagen als Single ein Eigenleben – unbehelligt vom Partner (!) – führt. Dies setzt eine gute Vertrauensbasis voraus. Eifersucht ist also ein schlechter Ratgeber. Man besitzt den anderen nicht, er „darf“ weiterhin die Dinge machen, die ihm Spass machen. Sonst wäre er schliesslich auch nicht mehr der Mensch, in den man sich verliebt hat. Wenn Sie sich also für ein Leben zu Zweit entscheiden, dann verlieren Sie nie aus den Augen, daß es sich bei diesem Leben um das gemeinsame Leben von zwei Singles handelt, um eine freie Entscheidung, die beide getroffen haben. Und in der jeder erwarten darf, daß er seine Interessen, Hobbies und Freunde weiterhin behalten kann. Für manche mag sich das komisch anhören – „Zwei Singles in einer Beziehung“ sozusagen. Aber jede gelungene Partnerschaft, in der beide glücklich und zufrieden sind, bedeutet genau das. Ein Geben und Nehmen, manchmal Kompromisse eingehen zu müssen, aber niemals aus den Augen zu verlieren, woran einem wirklich liegt. Denn sonst gibt man eines Tages dem Partner die Schuld daran, daß man auf Teile seines Lebens verzichtet hat. Und das bedeutet leider meist das Ende einer Partnerschaft! Suchen Sie sich also, wenn Sie auf Partnersuche sind, schon von vornherein einen erwachsenen Menschen, der genau das auch erkannt hat. Und gehen Sie keine Beziehungen mit nicht zu Ihnen passenden Menschen ein. Eine Partnervermittlung oder Singlebörse kann hier der Schlüssel zum Erfolg und zu Ihrem Glück sein. Sie finden genau den Menschen, der zu Ihnen passt. Der genau dieselben Vorstellungen von Partnerschaft und Gemeinsamkeit hat wie Sie. Dann kann diese Partnerschaft auch sehr, sehr lange halten – vielleicht sogar auf Lebenszeit!

Sexuelle Grenzen und Tabus

Posted by Tuging.de | Alle Einträge | Mittwoch 19 August 2009 11:00

Bezeichnen Sie sich selbst als sexuell aufgeschlossenen Menschen oder eher der „altmodischen, treuen Sorte“ zugehörig, mit einer Vorliebe für „Blümchensex“ Wenn Sie einigermassen an Sex interessiert sind, dann werden Sie sich mit Sicherheit schon gefragt haben, was sozusagen noch im Bereich des „Normalen“ liegt und was nicht mehr „normal“ ist. Hier Richtlinien zu finden gestaltet sich schwierig. Denn es gibt einfach keine! Was für den einen normal ist, weil er es nahezu tagtäglich auslebt, ist für den anderen unter Umständen total abwegig und undenkbar. Man kann auch gar nicht verallgemeinern und sagen: Frauen lieben eher den romantischen Sex und Männer den wilden, ungestümen Sex, einzig und allein zur Befriedigung ihrer Gelüste. Während es einem Menschen um die Verschmelzung mit einem Partner geht, sich gegenseitig Wonne und Lust zu verschaffen, geht es dem anderen um die reine Triebbefriedigung. Und hier lassen sich die Geschlechter ebensowenig schubladisieren wie auf vielen anderen Gebieten auch. Es kommt einzig und allein auf den Menschen, auf dessen Vorlieben und bisherige Erfahrungen an. Auf das einzelne Individuum.
Mit etwas Glück trifft man auf Gleichgesinnte, die genau das möchten, was man selbst auch für ein gelungenes und befriedigendes Sexualleben braucht. Dann lassen sich ungeahnte Höhepunkte erleben, das Suchen und Finden von gemeinsamen sexuellen Grenzen und der Spass und die Lust daran, diese gewissermassen auf dem Weg dorthin gemeinsam zu finden. Alte und überkommene Moralvorstellungen helfen uns auf diesem Weg der Suche nicht weiter. Die moralischen Vorstellungen und Gebote alter Religionen, die vielen von uns eine Art Sicherheit vermitteln und ausserhalb Grenzen bestimmen, sind dem Wachstum auf sexuellem und menschlichem Gebiet oftmals nicht förderlich sondern eher hinderlich. Überlegen Sie also genau: was wurde mir anerzogen, was habe ich mich bisher nicht getraut, auszuleben – aus ethischen und moralischen Gründen? Habe ich mich dadurch bisher nicht insgesamt eingeengt und wie in Ketten geschmiedet gefühlt? Habe ich mich selbst „verdammt“ für meine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse? Und was entspricht mir wirklich, was entspricht meiner Natur? Was finde ich tatsächlich schön, was verschafft mir Höhepunkte der Lust? Wofür lohnt es sich, ein wenig umzudenken und dies ohne Schuldgefühle in die Tat umzusetzen?
Ein Mensch, der ein wenig Schmerz beim Sex als anturnend findet, der ist nicht schlecht. Er hat bloss eine Vorliebe für etwas, das er mit einigen anderen Menschen – wenn diese es ehrlich zugeben – teilt. Umgekehrt ist ein Mensch, der ausschliesslich romantischen Kuschelsex mag, nicht automatisch der „Bessere“. Auch ist jemand nicht „verklemmt“, der gewisse Sexualpraktiken ablehnt, bloss weil der andere sie gerne ausübt. Warum fürchten sich viele von uns eigentlich auch so vor der Liebe unter Gleichgeschlichtlichen, tun diese als „minderwertig“ und „abstossend“ ab? Also die Abwertung von Lesben und Homosexuellen…. Ist es nicht die Angst davor, ebensolche Anteile in sich selbst entdeckt zu haben, es also gar nicht so abstossend zu finden, wie wir nach aussen hin oftmals tun? Das heisst ja nicht, daß wir es selbst auch ausleben müssen, wenn wir es einmal entdeckt haben. Aber wir sollten akzeptieren, daß es Menschen gibt, die es ausleben möchten. Lernen wir also in unserer Gesellschaft mit der Andersartigkeit der anderen umzugehen. Damit werden wir offen für viele Perspektiven des Lebens und der Menschlichkeit. Wenn Sie einen Partner suchen, sich derzeit auf der Partnersuche befinden und bereits ganz genau wissen, wo Ihre Vorlieben liegen, dann haben Sie bei einer Partnervermittlung oder Singlebörse die besten Chancen, diesen für Sie passenden Partner zu finden!

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Copyright 2008, Tuging.de, Alle Rechte vorhanden/ Impressum / Gerade 6 Besucher auf tuging.de.
Sämtliche Inhalte dieser Homepage unterliegen automatisch dem Urheberrecht von Tuging.de
Ein unerlaubtes Kopieren, wenn auch nur auszugsweise, hat eine sofortige Anzeige zur Folge.